CDU aktuell

23.03.2017, 16:41 Uhr

Ortsdurchfahrt Theenhausen: Sanierung spätestens 2018

Kreisstraße 28

Sie ist schon lange in einem schlechten Zustand: Die Ortsdurchfahrt der Kreisstraße 28 im Wertheraner Stadtteil Theenhausen ist durch Schlaglöcher und Spurrillen gekennzeichnet. Der parallel verlaufende Radweg gleicht stellenweise einer Buckelpiste. Jetzt haben sich Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion vor Ort ein Bild gemacht und wollen sich für möglichst schnelle Verbesserungen einsetzen. Insgesamt geht es um ein 1,6 Kilometer langes Teilstück der K 28, einschließlich Rad- und Gehweg, sowie um den Radweg an der Barnhauser Straße (K 27).

Trafen sich an dem Schild, das Anlieger Klaus Scheele aus Protest gegen den schlechten Straßenzustand aufgestellt hat (v.l.): Bernhard Altehülshorst, Detlev Kroos, Arnold Weßling und Landwirt Klaus Scheele.
"Wir stellen uns hier vor Ort der Situation und gehen dem Problem nicht aus dem Weg", erklärte Kreistagsmitglied Arnold Weßling, in dessen Wahlbezirk die beiden Straßen liegen. Ebenfalls zum Ortstermin gekommen waren Bernhard Altehülshorst, Vorsitzender des Verkehrs- und Straßenausschusses des Kreises sowie Kreistags- und Verkehrsausschussmitglied Detlev Kroos. "Die Sanierung lässt schon viel zu lange auf sich warten. Jetzt ist schnelles Handeln angesagt. Wenn die A 33 in Halle fertig ist, wird das Verkehrsaufkommen mit Sicherheit noch stärker zunehmen. Daher muss jetzt schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden", so Weßling.

Die Sanierung ist leider noch nicht im Kreisstraßenbauprogramm für 2017 aufgenommen, da noch keine Baureife besteht", erklärte Altehülshorst. "Was noch fehlt ist die endgültige Abstimmung mit der Stadt Werther, die für alle Maßnahmen unter der Erde zuständig ist, wie Kanal- und Rohrsysteme oder die Fernmeldetechnik. Außerdem sind die Verhandlungen mit den anliegenden Grundstückseigentümern noch nicht abgeschlossen." Es könne zwar auch ohne Grunderwerb gebaut werden, dies sei aber nur die zweitbeste Lösung. Weßling appellierte daher eindringlich an die Grundstückseigentümer entlang der Straße, wohlwollend mit dem Kreis über den Ankauf der notwendigen Grundstücke zu verhandeln. Es wäre sehr schade, wenn die Chance auf eine bestmögliche Sanierung nicht genutzt werde. Im Alternativprogramm für das Jahr 2017 ist die Maßnahme immerhin vorgesehen. "Dadurch besitzt sie für 2018 eine Priorisierung", erklärte Altehülshorst. "Die CDU-Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass die Maßnahme nun für 2018 ins Kreisstraßenbauprogramm aufgenommen wird."

Insgesamt geht es bei den Baumaßnahmen um Investitionen von etwa einer Million Euro: 830.000 Euro für die Theenhausener Straße sowie 200.000 Euro für den Radweg an der Barnhauser Straße (K7 20).

23.03.2017, 16:45 Uhr