Weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, die Finanzmärkte ein Stück sicherer zu machen
Der Bundestag hat diese Woche das Gesetz zur Umsetzung der geänderten Bankenrichtlinie und der geänderten Kapitaladäquanzrichtlinie verabschiedet. Umgesetzt werden damit drei Richtlinien der Europäischen Union.
Der direkt gewählte Abgeordnete aus dem Kreis Gütersloh, Ralph Brinkhaus, hat im Finanzausschuss des Bundestages an diesem Gesetz maßgeblich mitgewirkt. „Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, die Finanzmärkte ein Stück sicherer zu machen“, erläutert er.
International aufgestellte Kreditinstitute und Finanzdienstleister sollen besser beaufsichtigt werden. Deswegen sollen die nationalen Aufsichtsbehörden im europäischen Wirtschaftsraum intensiver zusammenarbeiten.
Verschärft wird insbesondere die Aufsicht bei Verbriefungen. Man spricht von Verbriefungen, wenn zum Beispiel eine Bank verschiedene Forderungen (Kredite oder beispielsweise Kreditkartenforderungen) bündelt und an eine andere Bank weiterverkauft. Eine Verbriefung ist mit Risiken verbunden, und diese Risiken wurden in der Vergangenheit nicht immer richtig eingeschätzt. Daher gibt es zukünftig erhöhte Transparenzvorschriften. Niemand darf mehr ein Produkt – zum Beispiel eine Verbriefung – kaufen, die er nicht versteht.
09.07.2010, 15:44 Uhr |