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07.02.2012

EhrenWerther als goldiges Dankeschön

CDU stiftet einen Preis für bürgerschaftliches Engagement


Noch ist er verhüllt. Doch was für Hollywood der Oscar ist, soll für Werther der »EhrenWerther« werden. Die CDU verleiht den Preis erstmals am Freitag, 10. Februar. Kriterien sind allerdings keine schauspielerischen Höchstleistungen, sondern höchst uneigennützige Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit.

Westfalen-Blatt/mapu - Der »EhrenWerther« ist unter dem Tuch nur zu erahnen. Doch am kommenden Freitag wollen Anke Brillen und Karl-Hermann Grohnert vom CDU-Stadtverband das Geheimnis lüften. Foto: Purkhart
Gestiftet wird die künftig einmal im Jahr verliehene Auszeichnung vom CDU-Stadtverband. Dessen Vorsitzende Anke Brillen sagt: »Ich liebe Werther und möchte nirgendwo anders leben. Das liegt auch daran, dass es in dieser Stadt so viele Menschen gibt, die sich engagieren.« Dieses Engagement sei ehrenwert - und habe einen »EhrenWerther« verdient.
Mit ihrer Wertschätzung geht die CDU allerdings über das klassische Ehrenamt hinaus. »Unsere Auszeichnung verkörpert unschätzbare Werte: die Freiheit, Gutes zu tun, den Mut, etwas gemeinsam zu unternehmen und zu bewegen«, erklärt Anke Brillen. Karl-Hermann Grohnert, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, ergänzt: »Wir wollen Bürger, Vereine oder Gemeinschaften belohnen, die unternehmerisch handeln, dabei auch finanzielle Risiken oder einen hohen Zeitaufwand in Kauf nehmen, um etwas Neues auf die Beine zu stellen. Häufig gehen sie dabei ungewöhnliche Wege, um das Leben in Werther lebenswerter zu machen.«
Der »EhrenWerther« ist eine goldfarbene Figur, die von Künstlerin Dorothea Wenzel gefertigt wird. Der Preis soll jedes Mal individuell gestaltet werden und Bezug auf die Leistung des jeweiligen Preisträgers nehmen. »Kein EhrenWerther gleicht dem anderen, weil auch das Engagement einzelner Menschen unvergleichbar ist«, sagt Karl-Hermann Grohnert.
Geeignete Kandidaten für die Auszeichnung gibt es in Werther nach Ansicht von Anke Brillen jede Menge. »Trotzdem sind wir für weitere Anregungen für künftige Preisträger jederzeit offen. Wer einen Vorschlag hat, darf sich gerne an uns wenden«, sagt die Vorsitzende.
Auf wen die Wahl bei der Premiere gefallen ist, will die CDU vorerst ebenso unter Verschluss halten wie die Figur selbst. Der Vorstand verrät nur so viel: Die Preisträgerin oder der Preisträger bekommt den »EhrenWerther« am Freitag, 10. Februar, überreicht - und zwar an einem Ort, der unmittelbar mit der Person oder dem geleisteten Engagement zusammen hängt.

aktualisiert von Team Werther, 07.02.2012, 17:07 Uhr
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