Bitumen-Kompromiss im Wertheraner Rat Dynamische Sanierung des Pflasters Ravensberger Straße
Die Würfel sind in Sachen Pflastersanierung auf der Ravensberger Straße gefallen. Eine breite Mehrheit von CDU und SPD einigte sich am Donnerstagabend im Rat der Stadt Werther auf einen Kompromiss. Danach wird das Pflaster in der Fläche abschnittsweise aufgenommen, mit einem neuen Untergrund versehen und dann „dynamisch“ (ohne feste Fugen) verlegt.
Als Ergänzung zu dieser bereits im Bauausschuss beschlossenen Variante kommt es auf Initiative von CDU und UWG im Bereich der Baumtore zu einer Versiegelung der Fugen mit Bitumen. 24 Ratsmitglieder stimmten für die CDU-Ergänzung, fünf waren dagegen und fünf enthielten sich der Stimme. Für den Vorschlag des Bauausschusses sprachen sich 22 Ratsmitglieder aus. Es gab fünf Gegenstimmen und sieben Enthaltung. Damit kommt die über Jahre geführte Diskussion um das Pflaster wohl nur zu einem vorläufigen Ende. Da die Sanierung abschnittsweise durchgeführt wird, ist davon auszugehen, dass die öffentliche Auseinandersetzung bei jedem neuen Teilabschnitt, der zur Sanierung ansteht, wieder aufflammt.
1.700 Quadratmeter Pflaster liegen auf der Ravensberger Straße und schon bei der Frage nach dem aktuellen Zustand waren sich die anwesenden Politiker nicht einig. „Die Straße ist nicht in einem Top-Zustand, ich aber aber auch nicht feststellen, dass sie total kaputt ist“, meinte Bürgermeisterin Marion Weike.
„Die Straße ist in einem beklagenswerten Zustand“, erklärte Karl-Hermann Grohnert (CDU) und Annemarie Benndorf (SPD) sagte: „Die Straße ist in einem schlechten Zustand, es muss dringend etwas geschehen.“ Eine intensive Pflege und Reparatur des Pflasters forderte Bruno Hartmann (Grüne). Die Entscheidung über eine grundsätzliche Sanierung solle für zwei Jahre zurückgestellt werden.
aktualisiert von Team Werther, 24.05.2010, 23:38 Uhr |