Archiv

15.02.2008

UWG: Demokratie in Werther funktioniert

Auch die UWG weist die an den Ausschussmitgliedern zu den Themen Mensa und Biogasanlage geäußerte Kritik in der Presse zurück. In einem veröffentlichten Leserbrief wehrt sich UWG-Chef Uwe Gehring gegen den Vorwurf, eine "ungute Kultur der Besserwisserei" zu betreiben.

Zur Biogasanlage legt der Fraktionsvorsitzende Wert auf die Feststellung, dass die so genannten Gutachten und Stellungnahmen so genannter Experten keineswegs die Bedenken ausgeräumt hätten. "Erst jetzt ist uns ein wirklich unabhängiger und sachkundiger Experte bekannt geworden, der hoffentlich in der kommenden Ausschusssitzung mit einer Begutachtung beauftragt wird. Das hätten wir vielleicht eher haben können, wenn alle Beteiligten an einer offenen, unabhängigen und vollständigen Begutachtung und Beprobung interessiert gewesen wären."

Beim Mensabau seien die planerischen "Fehlschläge" nicht von den Ausschussmitgliedern zu verantworten. Man könne nicht auf wichtige Informationen verzichten oder sich einfach nach der Bürgermeisterin richten, wie es eine Fraktion seit Jahren macht.

Die Abstimmungen im Schulausschuss sowie im Bau- und Wegeausschuss seien "ein gutes Zeichen für funktionierende Demokratie und dafür, dass sich die Ausschussmitglieder wirklich selbständig und unbeeinflusst ihre Gedanken machen."
(15. Februar 2008)

aktualisiert von Team Werther, 13.12.2013, 18:59 Uhr