CDU Stadtverband Werther
Besuchen Sie uns auf http://www.cdu-werther.de

DRUCK STARTEN


Pressearchiv
13.02.2012, 20:43 Uhr | Haller Kreisblatt/D. H. Serowy
Der Weg ist das Ziel, die Seele kann ankommen
CDU zeichnet Initiative mit „EhrenWerther“ aus
Bis zum Schluss machte es der CDU-Ortsverein Werther spannend. Auch nachdem die Preisträger des ersten „EhrenWerthers“ im Gasthof Weinhorst feststanden, blieb der Preis verhüllt.
Zunächst würdigte die Ortsvorsitzende Anke Brillen das Projekt „Alter Schulweg von Häger nach Werther“ und die Initiatoren Frank Kozianka, Bernd Bredemeyer, Hans Junger, Günter Niewöhner und Ulrich Wefing für ihre Verdienste um den Wanderweg zwischen Werther und Häger.
Foto: Serowy
50 Jahre hatte der Schulweg zwischen Häger und Werther nicht existiert, als sich die Initiative an ihre Arbeit machte. „Der Weg war zugewuchert, es galt, schweres Gerät zu aktivieren“, beschrieb Anke Brillen die Ausgangslage. Eine Anfrage des Heimatvereins gab für Anlieger vom Kerkenbrock den Ausschlag. Mit Motorsense und -säge legten sie den Schulweg frei. Sie pflanzten Büsche, fassten die Wege neu ein und bauten sogar Holzbrücken.

„An der Bank wurden Fahnen gehisst, ein Telefon für imaginäre Gespräche mit dem Rathaus installiert und in einem Stromkasten Getränke für Wanderer deponiert.“ Nach so viel Lob war der große Moment gekommen. CDU-Ratsherr Karl-Hermann Grohnert trug den verhüllten „EhrenWerther“ heran und lüftete den Schleier. Sichtbar wurde ein von Dorothea Wenzel gestaltetes Wertherchen.

„Der EhrenWerther sieht nicht nur golden aus, er hat auch ein Herz aus Gold“, erklärte Anke Brillen. Wer im richtigen Leben anderen eine Freude mache, so wie die Preisträger und Wegbereiter von Kerkenbrock, der habe das Herz auf dem richtigen Fleck. „Das ist unser Verdienst“, sagte Bernd Bredemeyer begeistert. Er lobte seine Mitstreiter für ihr Engagement und kündigte weitere Aktivitäten an. „Wir haben hier in Häger das Wirgefühl und das macht uns stark.“

Jeden ersten Sonntag sei an der Ecke Kerkenbrock etwas los. „Hier treffen sich Jung und Alt, der Weg verbindet nicht nur Werther und Häger, sonder auch die Generationen.“

Über 60 Wanderer hatten sich dort eingefunden und mit Glühwein und Grillgut gefeiert. „Es ist viel zu tun, die Wege müssen ständig gepflegt werden“, so Anke Brillen. „Die Stadt hat Schilder für den Weg bezahlt“, erläuterte Bernd Bredemeyer. Seine Mitstreiter und er haben viel Zeit und Geld in ihr Projekt investiert. Der Preis ist ihnen ein Ansporn, sie wollen den alten Schulweg nicht an der Hauptstraße in Werther enden lassen.

Der Weg soll im Gelände weitergeführt werden. Anke Brillen machte sich auf einem Spaziergang bei minus zehn Grad Celsius selbst ein Bild von neuen alten Wanderweg. „Der alte Schulweg ist romantisch“, fasste sie ihre Eindrücke zusammen. Trotz der Kälte habe sie aber der Versuchung widerstanden, am Stromkasten einen wärmenden Schluck zu trinken. „Der Weg ist das Ziel, die Seele kann dort ankommen“, machte die CDUVorsitzende den Aktiven ein Kompliment.

Die Anerkennung tue gut und motiviere für neue Projekte. „Mit Euch als Team fange ich immer wieder etwas an“, sagte Bredemeyer zu seinen Mitstreitern. Die Wegbereiter zeigten sich von der individuellen Gestaltung des Wertherchens begeistert. So hat die Figur eine Schultasche, eine Brille, eine Schiefertafel und ein Schulbuch. „Wir sind gespannt auf neue Initiativen für unsere Auszeichnung 2013 “, warb Anke Brillen um Bewerbungen.
aktualisiert von Team Werther, 05.03.2012, 20:49 Uhr