CDU Stadtverband Werther
CDU Stadtverband
05:43 Uhr | 09.09.2010 StartseiteStartseiteKontaktKontaktImpressumImpressumSitemapInhaltsverzeichnis
 

CDU-NET
Hier melden Sie sich ins CDU Net ein:
Benutzername

Passwort


Passwort vergessen?

Spenden
Ihre Spende für die CDU

Ihr Beitrag für Deutschlands Zukunft
Pressespiegel
01.07.2010, 08:01 Uhr | Haller Kreisblatt/ANJA HANNEFORTH Übersicht | Drucken
Letzter Akt einer Provinzposse
Rampe am Ärztehaus darf bleiben, wenn der Besitzer zwei Bäume pflanzt


Sie können es nicht lassen. Fast dachte man, die Wertheraner Politiker hätten nach der Kommunalwahl 2009 zu einem neuen Diskussionsstil gefunden. Fehlanzeige. Kaum kam am Donnerstagabend als letzter Tagesordnungspunkt die Rampe vor dem Ärztehaus am Alten Markt auf die Agenda, wurden die Messer gewetzt und in alte Wunden gelegt.


Dabei ging es um gerade einmal einen halben Quadratmeter öffentlicher Fläche, die an den Besitzer des Gebäudes abgetreten werden sollte. Was sie am Ende auch wurde. Die Eingangssituation am Ärztehaus bleibt, wie sie ist, unter die Provinzposse wird endgültig ein Schlussstrich gezogen.

Das Ärztehaus: Es füllte vor einem Jahr die Schlagzeilen. Wie berichtet war das Gebäude, eigentlich barrierefrei mit einem ebenerdigen Zugang geplant, auf einmal höher geworden als vorgesehen.

Niemandem war das aufgefallen, dem Bauherren offenbar ebenso wenig wie den Ratsvertretern, die zahlreich zum Richtfest gekommen waren.

Zwischenzeitlich ging dann noch der Bauunternehmer Pleite, so dass das Gebäude irgendwie unter einem schlechten Stern zu stehen schien. Um dennoch eine Ebenerdigkeit zu erreichen, mussten drei Stufen angelegt werden – und eine Rampe, damit auch Menschen mit Rollstuhl und Rollator problemlos das Haus betreten können.

Genau an dieser Rampe entzündete sich ein massiver Streit, der zum Großteil öffentlich ausgefochten wurde. Denn um die Rampe so anzulegen, dass sie eine möglichst geringe Steigung hat, musste sie städtischen Grund und Boden nutzen.

Zumal die Rampe zu viel Platz wegnehme und die gesamte Verkehrssituation vor dem Ärztehaus zu einem Gefahrenpunkt mache. Vor genau einem Jahr entschied daher der zuständige Bauausschuss, dass die Rampe umgelegt und verkleinert werden müsse.

Seitdem war es still geworden um das Thema – bis es Donnerstagabend im Bauausschuss erneut auf die Tagesordnung kam.

Um die Kuh vom Eis zu bekommen, hat man sich zwischenzeitlich im Ältestenrat und mit dem Bauherrn auf einen Kompromiss geeinigt: Die Rampe darf bleiben, die Stadt stellt die öffentliche Fläche von 0,68 Quadratmetern zur Verfügung.

Zum Ausgleich dafür darf die Stadt 0,19 Quadratmeter des Privatgrundstückes nutzen, außerdem muss der Besitzer des Ärztehauses zwei Eichen an der Engerstraße pflanzen. Das wiederum brachte die Grünen auf die Palme.

Sie betonten zwar, dass sie „Frieden mit der Rampe schließen“ wollten, „doch wenn jemand offenkundig gegen geltendes Baurecht verstößt und sich mit einer Baumspende rauslavieren kann, ist das eine fatale Botschaft an die Öffentlichkeit“, betonte Wolfgang Böhm.

aktualisiert von Team Werther, 01.07.2010, 08:06 Uhr

  Ältere Artikel finden Sie im Archiv.
Termine
News-Ticker
Presseschau
Ticker der
CDU Deutschlands
Newsletter abonnieren
Bleiben Sie stets auf dem Laufenden!
Ihre E-Mail Adresse:

 
 
   
0.58 sec. | 11936 Visits