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CDU aktuell
04.08.2017, 11:23 Uhr
Technik von morgen kommt aus Verl
Peter Tauber und Ralph Brinkhaus bei Beckhoff Automation
Einen Blick in die Zukunft des intelligenten Maschinenzeitalters haben jetzt der CDU-Generalsekretär Peter Tauber und der heimische Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus geworfen. Beim Unternehmen Beckhoff Automation, das auf Automatisierungs- und Steuerungstechnik spezialisiert ist, besprachen sie mit Geschäftsführer Hans Beckhoff die Zukunft der so genannten „Industrie 4.0“. Mit dabei waren Kommunalpolitiker aus der Stadt Verl und dem Kreis Gütersloh sowie Ingenieure des Unternehmens.
Die Besuchergruppe vor der Hauptverwaltung am Hülshorstweg mit CDU-Generalsekretär Peter Tauber (Mitte) sowie dem Bundestagsabgeordneten Ralph Brinkhaus, Firmengründer Hans Beckhoff (1. und 2. von rechts) und dem Landtagsabgeordneten Raphael Tigges (l.)
„Automatisierungstechnik ist eine Querschnittsfunktion und bestimmt die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft“, erklärte Beckhoff vor den Politikern. Er rechnete vor, dass sich das Welteinkommen von derzeit 43,5 Trillionen US-Dollar bis zum Jahr 2030 verdreifachen werden. Mit den damit verbundenen Konsumwünschen müsse die Technisierung Schritt halten. Beckhoff Automation geht hier mit gutem Beispiel voran, indem es acht Prozent seines Umsatzes in die Forschung und Entwicklung steckt. Ebenso wichtig ist dem Unternehmen die Ausbildung neuer Talente. Daher engagiert sich das Unternehmen stark für das praxisintegrierte Studium zum „Bachelor of Engineering“ am Fachhochschulstandort in Gütersloh.

Tauber begrüßte dieses Engagement als einen Schritt, der Zentralisierung in Deutschland entgegenzuwirken. Gute Mitarbeiter müssten auch dem ländlichen Raum zur Verfügung stehen und dürften nicht nur in die Ballungszentren wie Berlin, München oder Frankfurt gehen. Der Generalsekretär  betonte die Notwendigkeit des Ausbaus der digitalen Infrastruktur. „Glasfaser bis an die Haustür“ heißt seine Devise. Weitere Themen waren die künstliche Intelligenz und die Cloud-basierte Vernetzung von Maschinen. Auch die Frage, an welcher Stelle Deutschland hier eine führende Rolle einnehmen kann, wurde diskutiert. „Damit diese Entwicklungen erfolgreich verlaufen, müssen wir bei den Menschen stärker den Spaß an der Zukunft wecken“, erklärte dazu Brinkhaus.

Das 1980 gegründete Unternehmen Beckhoff Automation beschäftigt heute 3.350 Mitarbeiter. Ein Drittel davon sind Ingenieure. Mit Niederlassungen in 34 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 679 Millionen Euro. Ziel ist es, im Jahr 2020 die Milliardengrenze zu knacken. Beckhoff ist der drittgrößte Hersteller von PCs und liegt weltweit auf Platz zwei bei der Produktion von Platinen. Tauber und Brinkhaus ließen es sich daher nicht nehmen, am Ende ihres Besuchs bei der Beckhoff-Tochter Smyczek einen Blick in die Produktion zu werfen.
04.08.2017, 11:40 Uhr