CDU aktuell

30.06.2006, 20:00 Uhr

Standortvergleich miserabel für Werther

Das Ergebnis der IHK-Standortvergleichs war ernüchternd: Die Resultate bei der Beurteilung der demografischen Entwicklung, der Zufriedenheit der Wertheraner Unternehmen mit der Infrastruktur und den allgemeinen Rahmenbedingungen waren derart schlecht, dass sich die Stadt nicht nur im Vergleich mit anderen Kommunen im Kreis Gütersloh, sondern auch mit anderen Gemeinden in OWL häufig am Tabellenende wiederfand.

Die Gewerbesteuereinnahme ist die niedrigste im Vergleich aller Kreisgemeinden und liegt deutlich unter der anderer Kommunen, selbst unter der des viel kleineren Borgholzhausen.

Das bedeutet
- eine zu geringe finanzielle Spielmasse,
- Mangel an öffentlichen Investitionen,
- abnehmende Bevölkerungszahlen,
- mit 19% Spitzenreiter in der Jugendarbeitslosigkeit in OWL,
- mit 17,1 % Spitzenreiter in der Gesamtarbeitslosigkeit.

Etwa 30% aller Erwerbstätigen arbeiten auswärts, nur 59% der Kaufkraft bleibt in Werther. In Halle/W. dagegen zieht es täglich tausende Auswärtige zu ihren Arbeitsplätzen in die eigene Heimatstadt!

Das Ergebnis der Vorstellung durch Dr. von der Heiden, IHK-Geschäftsführer für Industrie- und Volkswirtschaft: Die Alternativen vor Ort und die örtliche Wirtschaftsförderung müssten deutlich besser sein. Gefragt sei ein aktiveres und verbessertes Management.

Nicht gerade ein Kompliment, Frau Weike!

aktualisiert von Team Werther, 27.02.2008, 13:41 Uhr