CDU aktuell

26.06.2006, 19:41 Uhr

CDU-Position zur Fenstersanierung Grundschule Langenheide

Jahrelang wurden Missstände hingenommen oder blieben unbeachtet, ohne dass es zu Reaktionen der Verwaltungsspitze kam. Wo blieben Appelle und Hilferufe von Schulleitung, Elternvertretung und des TUS Langenheide, dass Kinder (notgedrungen) in Winterjacken im Unterricht sitzen? Wo blieben jahrelange Beschwerden über defekte und zugeschraubte Oberlichter in der Turnhalle, mangelhafte Duschmöglichkeiten, Dämmungs- und Dichtigkeitsprobleme, ungeheizte Toilettenräume: Die Liste ließe sich fortsetzen.

Werther - Hier wird offensichtlich, dass etwas im Management der Stadtverwaltung nicht stimm(e). Selbst dann, wenn Beschwerden ignoriert werden, müssen doch die riesigen Energiekosten über Jahre zumindest hellhörig machen! Die Schule Langenheide hat bei 2.000 qm Fläche einen höheren Energieverbrauch als die Grundschule Werther mit 5.170 qm Fläche! Hier wurde also das Geld des Steuerzahlers im wahrsten Sinne des Wortes zum Fenster ´rausgeworfen. Der Energieverbrauch war/ist mehr als 2 ½ mal so groß.

Deshalb: Bei der Lösung von Energieproblemen muss man zuerst das Dringlichste angehen. Darum haben Grüne, UWG und CDU die Auffassung vertreten, dass vorgesehene, aber weniger dringende Investitionen an der Grundschule Werther zurückstehen und nach Langenheide verlagert werden müssen. Die Feuerwehr fährt zuerst zum großen und später erst zum kleinen Feuer.

Die Kinder in Langenheide haben ein Anrecht auf gleich gute Lernbedingungen. Die wollen wir ihnen ermöglichen. Beide Schulen sollen in einer konkurrenzfähigen Situation zueinander stehen.

Eigene Vorstellungen (dauerhaftere Kunstoffenster, Verzicht auf den Ankauf der Wiese Siegfriedstraße) haben wir zurückgestellt, um eine unaufschiebbare und gemeinsame Lösung mit UWG und Grünen nicht zu gefährden. Das Problem eilt! In den Herbstferien muss begonnen werden!

Die jetzige gesamte Fenstererneuerung bietet die raumverträglichste und auch (!) kostengünstigste Lösung. Investitionskosten haben sich durch eine Energieeinsparung von 34% in ca. 13 Jahren amortisiert. Bei der „SPD-Lösung“ (19% Einsparung) ist das ebenfalls nach 13 Jahren der Fall. Nur: Danach wird der Steuerzahler auch nur mit 19% entlastet, anstatt mit stattlichen 34%. Bei höheren Energiepreisen wird die Differenz noch größer sein.

aktualisiert von Team Werther, 27.02.2008, 13:37 Uhr